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2007/03/21

Rainer Günther

Klangsynthese (only available in gERman)

Musik machen mit dem virtuellen Synthesizer

SchülerInnen bei der Arbeit mit "Reaktor Soundschool Analog"

Intention


Die moderne Welt ist eine Welt des Klangs. Synthetische Klänge kommen in vielen aktuellen Musikproduktionen vor und bestimmen unsere Hörerfahrungen entscheidend mit. In der Unterrichtseinheit lernen die SchülerInnen, Klänge selbst synthetisch herzustellen und mit verschiedenen Parametern zu modulieren. Im Wechsel zwischen elektronischen Klängen und der Tonerzeugung mit Instrumenten und Stimme erproben und analysieren sie unterschiedliche Klangqualitäten. Sie lernen verschiedene Formen der Klangsynthese kennen, produzieren mit einem virtuellen Synthesizer eigene Sounds und erproben die kreativen Möglichkeiten des Sounddesigns.
Da die Unterrichtseinheit an die Hörwelt des Alltags anknüpft, kann sie zudem dazu beitragen, ein verantwortungsvolles und bewusstes Hörverhalten zu fördern, indem die zunehmende Beschallung unserer Umwelt thematisiert und reflektiert wird.
Die Unterrichtseinheit bietet Verknüpfungsmöglichkeiten mit den Fachgebieten Mathematik, mit der Physik und mit ihren technisch-physikalischen Abläufen, mit der Ästhetik und natürlich auch mit der Musikgeschichte. Das Themenfeld Klangsynthese eignet sich insofern in besonderer Weise für einen interdisziplinär angelegten, handlungsorientierten Unterricht.

Zeitbedarf und Rahmenbedingungen


Die Unterrichtseinheit ist angelegt für SchülerInnen der Sekundarstufe I / II (erprobt wurde sie in den Klassenstufen 10/11), die über Grundkenntnisse im Umgang mit Computern (Maus- und Tastatur-Bedienung, Daten speichern bzw. öffnen) verfügen. Außerdem sind Grundkenntnisse in Musikprogrammen wie Sequenzer nützlich. Das Unterrichtsmaterial ist so angelegt, dass die Einarbeitungszeit in die Software: recht kurz ist.
Für die gesamte Unterrichtseinheit müssen sechs bis sieben Unterrichtsstunden veranschlagt werden. Eine Durchführung in Doppelstunden ist im Hinblick auf die Einrichtung der Arbeitsstationen (Hochfahren der Computer, Austeilen der Kopfhörer, Lade- und Speichervorgänge) und den Verlauf des gesamten Arbeitsprozesses sehr sinnvoll.

Minimale Multimedia-Ausstattung


¬Vier Computer, ausgestattet mit integrierter Soundkarte, externe Klangwiedergabe über eine Audio-Anlage bzw. Kopfhörer
¬Software: (Freeware) oder (Freeware); besser: oder vergleichbarer VST-fähiger Sequenzer

Optimale Multimedia-Ausstattung


Der Unterricht kann im Computer- bzw. Informatikkabinett durchgeführt werden. Bei entsprechender technischer Ausrüstung ist jedoch das Arbeiten im Musikraum wünschenswert. Denn nur hier befinden sich alle relevanten Materialien. In dieser Räumlichkeit sind auch die Naturinstrumente vorhanden, die während der Unterrichtseinheit zu akustischen Vergleichen herangezogen werden.
Für die praktische Arbeit werden benötigt:
¬ca. acht bis 14 Computer, organisiert als Arbeitsplatz für zwei Schüler
¬Computer mit den Mindestleistungsparametern: Windows: 500 MHz Prozessor (Pentium III oder AMD) mit 128 Megabyte RAM MAC OS: G3 Prozessor, 128 Megabyte RAM, MacOS 9.6, MacOS 10.3
¬eingebaute Soundkarte (ein verzögerungsfreies Spielen von VST-Instrumenten ermöglichen -fähige Soundkarten)
¬Kopfhörer und Köpfhörerweichen
¬MIDI-Tastatur

Vgl. zur Gruppenarbeit mit Multimedia-Arbeitsplätzen die Webseite:

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