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Kurzbeschreibung
Dieses Projekt ist eine theoretische wie konzeptionell-praktische Auseinandersetzung mit Maschinen, die sich durch ihr Warten auszeichnen. Dabei stellen Fallen und Landminen den Ausgangspunkt meiner Betrachtung dar. Weltweit sind heute über 100 Millionen Minen vergraben, jede einzelne um von einem Opfer ausgelöst zu werden.
Was jedoch passiert vor dem Auslösen?
Hier findet sich eine Situation, in der das Warten einer Maschine den umliegenden Raum dominiert. Durch die gespannte Falle ist ein unsichtbares Szenario geschaffen, in dessen Wirkungsbereich von nun an alles Objektcharakter hat. Ein flüchtiges Beziehungsgefüge mit der Falle als ordnendes, weil Macht ausübendes Zentrum, dem alles Sein in Reichweite untergeordnet ist.
Um diesen unsichtbaren Zustand herum entstanden drei Maschinen. Keine Visualisierung, sondern Reflexion und Interpretation der angestellten Überlegungen. Drei Objekte – zum einen Maschine, zum anderen Skulptur:
Die Maschine, die auf Gott wartet.
Die Maschine, die darauf wartet nicht mehr zu warten.
Die Maschine, die auf einen Zeitpunkt wartet.
Alle drei Maschinen sind voll funktionsfähig und wurden am 24.10.07 um 18:07 mit Publikum in Bremen aktiviert. Ein historischer Moment, da alle drei konstruiert sind, um für Jahrhunderte zu warten ...
KünstlerInnen / AutorInnen
- Hannes Waldschütz, Student/Absolvent, Hochschule für Künste Bremen
Entstehung
Deutschland, 2007
Eingabe des Beitrags
Hannes Waldschütz, 28.11.2007
Kategorie
- künstlerische Arbeit
Schlagworte
- Themen:
- Konzeptuelle Arbeit
- Formate:
- Software |
- Installation |
- Objekt
Ergänzungen zur Schlagwortliste
- Landminen |
- Mikrokontroller |
- Maschine



