Bernhard Pompeÿ, Johannes Brückner


Blackboxer

Machtspiele interaktiv erfahrbar machen Mixed Reality Project


Keyvisual Blackboxer [link 01]

Keyvisual Blackboxer

Kurzdarstellung

Kurzbeschreibung

Machtspiele begegnen uns überall. Doch was ist Macht eigentlich? Blackboxer ist ein Mixed Reality Project zum Thema Machtspiele und setzt sich mit diesen Fragestellungen auseinander. Mit Hilfe der Interaktivität werden dabei die Grenzen des Monitors gesprengt und die körperliche Agilität wird zum Machtmittel. Durch den Einsatz von Licht und Dunkelheit spielt Blackboxer mit klaustrophobischen Gefühlen und lässt den Benutzer mit Hilfe seiner Bewegung gegen die Dunkelheit ankämpfen.

KünstlerInnen / AutorInnen

  • Bernhard Pompeÿ, Konzeption / Umsetzung / Programming, Design
  • Johannes Brückner, Konzeption / Umsetzung / Programming, Design

MitarbeiterInnen

  • Ben Keil, Programming Support, Programming
  • Eric Lacher, Programming Support, Programming

Entstehung

Deutschland, 4-2007

Partner / Sponsoren

Sponsoren: Software: Waterfront, Programmierunterstützung
Rechenzentrum Freiburg // Dr. Volker Winterer, Eric Lacher
Eyetrax // Ben Keil

Eingabe des Beitrags

Bernhard Pompeÿ, 16.11.2007
info@bernhardpompey.de [link 02]

Kategorie

  • künstlerische Arbeit

Schlagworte

  • Themen:
    • Design
  • Formate:
    • interaktiv
  • Technik:
    • Motion Tracking

Ergänzungen zur Schlagwortliste

  • Reality |
  • Mixed |
  • Project

Inhalt

  • › Konzeption Blackboxer [PDF | 244 KB ] [link 03]
  • › Imagefilm Blackboxer [5 MB ] [link 04]

Inhaltliche Beschreibung

Kurzkonzeption:
Machtspiele begegnen uns überall. In Politik und Wirtschaft, am Arbeitsplatz, selbst in der eigenen Familie bestimmen sie unser Leben. Wir finden uns als Spieler und Spielball ihrer wieder. Doch was ist Macht eigentlich? Wie kommt man in ihren Besitz? Wie sieht sie aus? Wie fühlt sie sich an? Kann man sie greifbar machen?
Blackboxer setzt sich mit diesen Fragestellungen auseinander. Mit Hilfe der Interaktivität werden dabei die Grenzen des Monitors gesprengt und die körperliche Agilität wird zum Machtmittel.
Durch den Einsatz von Licht und Dunkelheit spielt Blackboxer mit klaustrophobischen Gefühlen und lässt den Benutzer mit Hilfe seiner Bewegung gegen die Dunkelheit ankämpfen.

Obgleich interaktive Anwendungen bisher nur selten Einzug in kommerzielle Produkte finden, sind sie auf dem unaufhaltsamen Vormarsch. Vor allem im Bereich der Kunst und des Design werden die Relationen zwischen Gegenstand, Raum und Mensch neu verteilt. Es entstehen neue Welten, die immer mehr vom Betrachter selbst gestaltet werden können. Dabei wird der Wandel der Bildwahrnehmung, wie wir ihn schon seit dem 19. Jahrhundert kennen auf eine neue Stufe gehoben: das Erlebnis Kunst findet im Kopf des Rezipienten statt, fordert seine Kreativität heraus und kann somit unterschiedlich wahrgenommen werden. Der Künstler selbst fördert dabei weniger das reine Anschauen als viel mehr die Sinneswahrnehmung, die Verknüpfung mit Erfahrung, Gefühlen und Erlebnissen.

Technik:
Blackboxer ist ein Mixed Reality Project zum Thema Machtspiele. In einer 9 qm großen Box treten zwei Spieler in separaten Räumen gegeneinander an und kämpfen gegen die Dunkelheit. Wer sich schnell genug bewegt, kann seinen langsameren Gegner in totaler Finsternis enden lassen.

In 45 Sekunden Spielzeit geht es darum, sich möglichst schnell und geschickt zu bewegen. Der Raum des jeweils schnelleren bzw. geschickteren Spielers erhellt sich, während sich der andere Raum verdunkelt.

In den identischen Räumen befinden sich an der Decke jeweils eine Lichtquelle (in diesem Fall ein Beamer) und eine Kamera, welche die Bewegung aufzeichnet. Über einen Server werden die Bewegungen verrechnet und an die Lichtquelle weiter gegeben.

Technik

  • › Konzeption Blackboxer [PDF | 244 KB ] [link 05]
  • › Imagefilm Blackboxer [5 MB ] [link 06]
  • › Technische Umsetzung Blackboxer [PDF | 3 MB ] [link 07]

Technische Beschreibung

Technik
In 45 Sekunden Spielzeit geht es darum, sich möglichst schnell und geschickt zu bewegen. Der Raum des jeweils schnelleren bzw. geschickteren Spielers erhellt sich, während sich der andere Raum verdunkelt.

In den identischen Räumen befinden sich an der Decke jeweils eine Lichtquelle (in diesem Fall ein Beamer) und eine Kamera, welche die Bewegung aufzeichnet. Über einen Server werden die Bewegungen verrechnet (mittels Waterfront, einem Programm des Rechenzentrums der Uni Freiburg) und an die Lichtquelle weiter gegeben.



Hardware / Software

Waterfront Tracking Software (Entwicklung des Rechenzentrums Freiburg)
Adobe Flash CS2
SubEthaEdit

3 x Mac Mini (duo core! wichtig da PC und MAC Betriebssoftware benötigt wurde)
2 x handelsübliche Beamer
2 x handelsübliche Spiegel um den ausfallwinkel des Beamers umzulenken.
2 x Webcam von Philipps
diverse USB verlängerungen und Netzwerkkabel
1 x Splitter
6 Mehrfachstecker
Klingeldraht und Startbutton
1 "umgebaute" Tastatur die nur auf 2 befehle reagiert und als "ON-OFF" schalter funktioniert
1 Handycam zur Dokumentation (Kontrollmonitor)
60gm 1mm dicke Teichfolie aus dem Baumarkt
100000 Rollen Gewebe-Klebeband

Kontext

Referenzen

» http://www.blackboxer.net [link 08]

  • › Konzeption Blackboxer [PDF | 244 KB ] [link 09]
  • › Blackboxer Image02 [JPEG | 407 KB ] [link 10]
  • › Blackboxer Image03 [JPEG | 425 KB ] [link 11]
  • › Blackboxer Image01 [JPEG | 408 KB ] [link 12]
  • › Imagefilm Blackboxer [5 MB ] [link 13]
  • › Imagefilm Blackboxer [5 MB ] [link 14]
  • › Technische Umsetzung Blackboxer [PDF | 3 MB ] [link 15]