Kurzbeschreibung
„A-Volve“ ist eine Echtzeit-Installation, die es dem Besucher ermöglicht, virtuelle Kreaturen zu produzieren und mit ihnen zu interagieren. Das Erscheinungsbild und damit auch die Eigenschaften der graphischen Wesen legt der Nutzer über einen Touchscreen fest. Anschließend erscheint es als dreidimensionale, animierte Projektion in einem realen Aquarium. Die frei gewählte Form des Wesens bestimmt seine Eigenschaften und damit seine Überlebenschancen. Das virtuelle Wassertierchen muss in seiner Umwelt, die durch weitere, von anderen Teilnehmern gestaltete Wesen bevölkert wird, um Energieressourcen kämpfen. Das stärkere Tier fällt keinem Jäger zum Opfer, überlebt länger und kann sich fortpflanzen. Neben programmierten Evolutionsfaktoren und der Interaktion auf rein virtueller Ebene , werden die Figuren auch durch Bewegungen der Teilnehmer beeinflußt. Diese können mit einer Figur spielen, sie fangen oder sie vor einem Verfolger schützen. So wird die Evolution des virtuellen Biotops im Glasbecken durch externe Faktoren beeinflusst.
KünstlerInnen / AutorInnen
- Christa Sommerer › Biografie
- Laurent Mignonneau › Biografie
MitarbeiterInnen
- Tom Dr. Ray, wissenschaftliche Beratung
Entstehung
Japan, 1994-1995
Partner / Sponsoren
Bundesministerium für Unterricht und Kunst, Österreich(Chicago Stipend)
NSCA National Center for Supercomputing Applications in Champaign/Urbana, IL, USA
NTT ICC InterCommunication Center Tokyo, Japan
ATR Advanced Telecommunications Research Center, Kyoto, Japan
Eingabe des Beitrags
Redaktion netzspannung.org, 14.01.2004
Kategorie
- künstlerische Arbeit
Schlagworte
- Themen:
- Interface |
- Animation |
- Medienkunst |
- Biotechnologie |
- Augmented Reality |
- Interaktivität |
- Künstliches Leben
- Formate:
- Installation |
- Projektion |
- interaktiv |
- multi-user
- Technik:
- Motion Tracking |
- Optical Tracking



