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Kurzbeschreibung
Dynamik und Geschwindigkeit prägen das Zeitalter der neuen Medien und des technologischen Fortschritts.
Fliessende Räume, schwebende Bauteile, konstruktive Herausforderungen beziehen ihre Impulse von dynamisierten Architekturkonzepten.
Dieses kybernetische Modell veranschaulicht Zusammenhänge sozialer Prozesse.
Elastische Stoffebenen werden von vertikal gespannten Fäden in Schwebe gehalten. Bewegungen eines bestimmten Radius um das Modell werden sensorisch erfasst. Diese Impulse werden computergesteuert auf Servo-Motoren umgelegt, die mit einem Summen und Klicken Zug und Gegenzug auf die Fäden legen.
Dadurch beginnen sich die Stoffebenen zu verzerren und zu bewegen. Sie öffnen und schließen sich und gewähren Einblick in eine geschwungene Landschaft aus elastischen Stoffen. Die Entfernung des Betrachters zum Objekt definiert algorithmisch die Geschwindigkeit und Reihenfolge, in der sich die angesteuerten Motoren bewegen.
Durch Annäherung wird das Objekt zum reagierenden Organismus, der erst bei Einfrieren der Bewegungen wieder zur Ruhe kommt.
Die Beschäftigung mit Geschwindigkeiten und Beschleunigung in der Architektur/Stadtplanung führt zur Frage, inwieweit ein dynamisches System adaptierbar und sinnvoll anwendbar ist. Raum und Stadtraum wird geprägt durch Interaktionen und Bewegungsmuster.
Wie sieht eine beschleunigte Architektur im Informationszeitalter aus? Was fasziniert an dieser Beschleunigung?
KünstlerInnen / AutorInnen
- Andrea Kessler, Diplomprojekt, Universität für angewandte Kunst Wien (Fächerkombination Architektur und Digitale Kunst)
Entstehung
Oesterreich, 2007
Eingabe des Beitrags
Andrea Kessler, 04.12.2007
andrea@isebuki.com
Kategorie
- künstlerische Arbeit
Schlagworte
- Themen:
- Kommunikation |
- Raum |
- Körper |
- Tracking |
- Soziale Systeme |
- Architektur
- Formate:
- Installation
Ergänzungen zur Schlagwortliste
- interaktives Modell |
- Kybernetik |
- Sensorik



