Monika  Fleischmann

Digitale Transformationen.

Innovation durch interdisziplinäres Arbeiten

Monika Fleischmann, CAST01 Konferenz, Schloss Birlinghoven 2001

Monika Fleischmann, CAST01 Konferenz, Schloss Birlinghoven 2001

Inhaltliche Beschreibung

Rezension auf Amazon: Von Stefan Benaburger "semperino".
Wertvolles Kompendium zum Nachschlagen und Schmökern, 14. Mai 2005
Erhellende und vielfältige Antworten auf zentrale Fragen der allgegenwärtigen Digitalisierung unseres Lebens finden sich in dem beeindruckenden Band „Digitale Transformationen", dessen Autorenliste sich wie das „Who-is-who?" der deutschsprachigen Medienkunstlandschaft liest. 50 hochkarätige Autoren wie Sabine Breitsameter, Monika Fleischmann, Dominik Landwehr, Joachim Sauter, Peter Weibel oder Annett Zinsmeister kommen hier zu Wort, um die digitalen Transformationen in ihren vielfältigen Rollen und an konkreten Beispielen vorzustellen.
Das über 300-seitige Kompendium beginnt mit dem Kapitel „Spielraum Medienkunst" in dem unter anderem Herbert W. Franke, ein Pionier der kybernetischen Kunst, in einem Interview über 25 Jahre Ars Electronica spricht.
Wie sich Internet, Handys, Computergrafik und Informationsarchitektur mit der Medienkunst verbinden, verdeutlicht das Kapitel „Themen". In „Künstler und Methode" kommen dann die Kreativen selbst zu Wort und stellen originelle Konzepte und Methoden ihres Schaffens vor. In mehreren Essays zu dem Thema "Kunst und Publikum" werden im Weiteren die Inszenierungen von Medienkunst und die damit verbundenen Aspekte behandelt, wie etwa die Frage der Akzeptanz beim Publikum und die ökonomische Beschaffenheit eines entsprechenden Marktes.
Dass Vernetzung und Präsentation via Internet essentielle Bestandteile im Kunstbetrieb sind, zeigt sich daran, dass diesen Themen gleich zwei Kapitel zur Verfügung gestellt wurden. Es werden darin die wichtigsten Internetplattformen und Online-Archive für Medienkunst im deutschsprachigen Raum vorgestellt.
abschließend präsentiert das Buch herausragende und kommerziell erfolgreiche Kunst, wobei exemplarisch nur „BIX" erwähnt sei, die Gürteltier-Fassade des Grazer Kunsthauses.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es beeindruckend ist, wenn man dieses kulturgeschichtlich bedeutsame und gewichtige Werk real in den Händen hält. Es ist ein unverzichtbares Kompendium, das man nicht auf einmal durchliest, und ein wertvolles Nachschlagewerk, in dem man je nach Bedarf und Interesse noch lange schmökern und reacherchieren wird.