Norbert Riedelsheimer, Daniel  von Klipstein

»Werkraum - Entwicklung von Interaktionstechniken in der Augmented Reality«

durch die Analyse semiotischer Prozesse

Werkzeug ,Röntgen' in der Augmented Reality

Werkzeug ,Röntgen' in der Augmented Reality

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Inhaltliche Beschreibung

Das Projekt »Werkraum« untersucht die Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten in der Augmented Reality. Der Werkraum ist eine Plattform zum Testen grundlegender Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten in der 3-Dimensionalität. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden über die Benutzerkontext-Analyse unter Aspekten der Semiotik/Zeichentheorie in einem Praxisbeispiel für die Zahnmedizin umgesetzt. Bei diesem Praxisbeispiel gehen die Autoren davon aus, dass sich die digitale Volumentomografie (DVT) irgendwann aufgrund geringer Strahlungsbelastung und geringer Kosten auf grundlegende Weise in den zahnmedizinischen Ablauf integrieren lässt. Ist dies der Fall, kann anhand der Volumendaten eine 3-dimensionale Repräsentation der Gebisssituation des Patienten erstellt werden. Aufgrund dieser Annahmen kann eine Vorabanalyse des Arztes in einigen Jahren extra-oral stattfinden. Der Patient und der Arzt sitzen sich bei der Analyse und Diagnose an einem Tisch gegenüber und besprechen in einer Augmented-Reality-Situation geeignete Maßnahmen. Die vorhergehende extraorale Analyse und Diagnose kann die intraorale dabei nicht ersetzen, aber Zustände und Situationen vorab darstellen und dem Zahnarzt die Arbeit erleichtern, Ängste des Patienten abbauen und aufklärend wirken.