Henrik Wurster

Delay

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Hochschule / Fachbereich

Betreuer des Projekts

Dr. Nils Röller

Kommentar des Betreuers

Die Spannung zwischen rhythmischer Stimmigkeit und Missstimmigkeit
erarbeitet sich Henrik Wurster mit einem solitären Programm. Ein
Computerprogramm nimmt die Klangfolgen seines Bongospiels auf und reagiert auf sie in einer Weise, die den Bongospieler zum genauen Hören veranlasst und Reaktionen herausfordert.

Aus dem Klang eines einzelnen Spielers wird ein problematisches Duett. Es ist problematisch, weil es den Spieler zu Modifikationen seines Spiels herausfordert. Henrik Wuster hat Delay im Hauptstudium der Neuen Medien entwickelt.

Seminar / Kurzbeschreibung

Semesterprojekt "Art & Games", Hauptstudium
Computergames generieren inzwischen einen höheren Umsatz als die Filmindustrie. Die Kids sitzen nicht mehr vor dem Fernseher, sondern vor dem Rechner oder Gamekonsole und bewegen, oder schießen sich, oder fahren, bauen, leben, in immer realistischer erscheinenden Parallelwelten.
Computergames sind eine gesellschaftliche Größe geworden.
Ein weiteres Phänomen aus der Alltagskultur, ist die Verbreitung von
Internetangeboten, die unter dem Begriff Web 2.0 entstanden sind. Da wird das Internet von den "Benutzer", für eigene Inhalte und deren Verbreitung verwendet.

Wie wird in der Kunstwelt damit umgegangen? Bis heute werden sie dort fast ausschließlich als sozio-kulturelle Phänomene verarbeitet oder reflektiert. Wird die Alltagskultur einer Generation von "Gamer" und "Blogger", in der Rezeption von Kunst eingehen? - In diesem Semesterprojekt werden wir untersuchen, wie man/frau medienbasierte Arbeiten wie, Computergames, computergesteuerte Installationen und Internetprojekte, in der Bildenden Kunst verwenden kann.

Zuordnung Forschungsbereich

Computerbased Audio, Software Art