Stefan Töws

Ich war es nicht!

robotypo

Lines in it "s"

Lines in it "s"

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Inhaltliche Beschreibung

Angeregt von den ersten Grafiken der Computer Kunst im speziellen von Georg Nees ("andreaskreuz") und Frieder Nake ("geradenscharen") habe ich mich auf die Suche gemacht ein Werkzeug zu finden, das eine 'andere' Form von Ästhetik mit sich bringt als die heute übliche. Nicht projiziert oder ausgedruckt sondern gemalt (mit Tinte auf Papier) mit der reizenden Ungenauigkeit unserer analogen Welt mit dem Durchhaltevermögen einer Maschine. Zwischen dem digitalen und dem physischen Raum eine Brücke zu bauen war das Ziel. Experimentieren mit sensomotorischen Robotern ist spätestens seit der Einführung des MindStorms Bausatzes von Lego für jederman unabhängig seiner Erfahrungen auf diesem Gebiet eine leichte Übung. Für mich war die Möglichkeit ein neues Werkzeug zu erforschen, das mir bis dahin nicht zur Verfügung gestanden hat besonders reizvoll. Roboter sind faszinierend, vor allem wenn sie vor einem auf dem Tisch herumfahren und aus einer Vorlage eine neue Grafik erzeugen, die wir so selber nie erzeugt hätten. Änlich wie das Anwenden der diversen Photoshop Filter, die uns ermöglichen eine Vorlage so zu verändern ,dass etwas Neues daraus entsteht.
Das Ziel war, einen schon bestehenden Font als Vorlage zu nehmen und den Roboter auf ihn reagieren zu lassen. Er zeichnet die outline nach und es entsteht auf Grund seiner mechanischen Gegebenheit (Wendekreis, ) eine Grafik, die nur noch wenig mit der Vorlage gemein hat.
Noch spannender, als einen ganzen Fontschnitt nachzeichnen zu lassen, war es aber ihn auf Bilder reagieren zu lassen. Oder ihn innerhalb eines Buchstabens fahren zu lassen, um so eine Grafik zu erzeugen.