Kerstin Schmidt, Simone Düll, Christina Nenke, …

UbiKus – Eine ubiquitäre Lernumgebung in der Grundschule

Förderung des individuellen und selbstgesteuerten Lernens in alternativen Schulmodellen

Nominiert für den
Digital Sparks Award 2006

3D-Modell der Zukunft

3D-Modell der Zukunft

Dateien

Technische Beschreibung

Das Gesamtsystem lässt sich in zwei Komponenten teilen: in den Schüler-"UbiKus" und den Lehrer-"Ubikus". Die verschiedenen integrierten Hardwarekomponenten und deren Zusammenspiel werden im Systemschaubild verdeutlicht.

Aufgrund der unterschiedlichen Funktionalität der beiden Teilsysteme auf Schüler- und Lehrerseite wird die Software in verschiedenen Entwicklungsumgebungen realisiert.

Für die Entwicklung der Frontend-Applikation wird die objektorientierte Programmiersprache C# verwendet. Diese ermöglicht den Zugriff auf alle benötigten Schnittstellen und stellt alle benötigten Funktionen wie zum Beispiel zur Schrifterkennung und -digitalisierung und für Schreib- und Lesezugriff von XML-Dateien zur Verfügung. Als Entwicklungsumgebung dient Visual Studio 2003 .NET.

Der Datenaustausch zwischen den beiden Applikationen und die Datenhaltung werden über die Auszeichnungssprache XML realisiert.

Die für den Lehrer als Administrations-, Planungs- und Diagnosetool fungierende "UbiKus"-Applikation, wird in Macromedia Flash umgesetzt. Folgende Gründe haben zu diesem Entschluss geführt:
Macromedia Flash ermöglicht die unkomplizierte Umsetzung graphisch aufwendiger Menüstrukturen, gewährleistet den Zugriff auf XML-Dateien und ist webbasiert einsetzbar. Es wird ein Modul für Schreib- und Lesezugriff auf die XML-Dateien implementiert. Hierbei wird auf Funktionen der Skriptsprache PHP zurückgegriffen, da das Auslesen von XML-Dateien in Flash zwar direkt möglich ist, für das Schreiben jedoch dieser Zwischenschritt notwendig ist. Außerdem werden ein Darstellungsmodul, das die Anordnung und Aufbereitung der aus der Datenbank ausgelesenen Daten regelt und ein Navigationsmodul, das die Eingaben des Nutzers registriert und weiterverarbeitet eingebaut. Durch die Möglichkeit, die Flash-Applikation in eine Website einzubauen und zentral auf einem Server abzulegen, wird die ortsunabhängige Nutzung gewährleistet.