Kerstin Ergenzinger

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Raumbezogene Lichtinstallation

Nominiert für den
Digital Sparks Award 2006

Gesamtansicht im Overstolzenhaus, Köln 2005

Gesamtansicht im Overstolzenhaus, Köln 2005

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Technische Beschreibung

Maße der Installation: 560 x 300 x 260 cm

Die Zeichenmaschine besteht aus einer zweiachsigen Lichtmechanik, aufgebaut aus Aluminiumprofilen. Zwei Lichtquellen können mit Mikroprozessor gesteuerten Schrittmotoren je 200mm in x-Richtung und 115 mm in y-Richtung verfahren werden. Fünf weitere Lampen sind fest positioniert. Die Helligkeit der 500W Halogenbirnen werden über DMX Endstufen bestimmt.

Die Ablaufsteuerung, der in einem Eeprom gespeicherten Zeichensequenz, kann jederzeit geändert werden. Sowohl der Mikroprozessor als auch das Userinterface sind in C programmiert.

Im Innern wie auch in der Umgebung der Kiste herrscht diffuses Dämmerlicht, so dass die projizierten Linien hell sichtbar sind, der Raum aber noch wahrnehmbar bleibt. Form und Verlauf der Linien entstehen durch die Projektionen der wechselnden Positionen und Lichtintensitäten der Lichtquellen durch den Deckenausschnitts (b=3mm) sowie der Brechung des Lichteinfalls an den Kanten und Flächen des Innenraumes. Durch die wechselnde Entfernung der Lampen zur Decke changieren Schärfe und Breite der Linien. Pro Lampe wird eine Linienform ausgeschnitten und im Raum projiziert.

Hardware / Software

1. Autonome Maschinensteuerung in C:
Mikroprozessor Mikrosoft PIC
Eeprom Speicher = Speicherort für Zeichensequenz
6 Schrittmotoren gesteuert über Mikroschritttreiber
Kallibrierung über 8 Reedkontakte
7 500 W Halogenleuchtmitte angesteuert über DMX Endstufen

2. PC basiertes Userinterface zur Lichtsequenzkomposition C++