Cigdem Sert

Parallelwelt

In Refle kt x ion

Content Description

Das Projekt "Parallelwelt" beschreibt die "geistige Parallelwelt" des Menschen zu seiner "physischen Realwelt", als ein räumliches Gebilde, das aus Gedanken entsteht die "Parallelwelt" eines Menschen ist somit der unmittelbare Ausdruck seines Wesens. Jeder Mensch hat seine eigene "Parallelwelt".

Die "Realwelt" wird über den Zusammenschluss von Orten, Einflüssen definiert. Für den Menschen sind einige Orte bedeutsam, er ist möglicherweise als Politiker in der Lage, Einflüsse zu definieren, er ist ein Teil seiner "Realwelt". In seiner "Parallelwelt" jedoch steht er im Mittelpunkt, sie wird von Ihm definiert. Die Häufigkeit der Gedanken und damit ihr raumbildendes Vermögen sind Parameter ihrer realen Bedeutsamkeit. Die wichtigsten "Real Räume", "Ereignisse" und Menschen seines Lebens finden in ihr eine Gestalt und bilden die dauernde räumliche Basis seiner "Parallelwelt". Gedanken können in Verbindung mit Freunden, Urlaub, Musik und Gefühlen sein. Möglicherweise hat man während eines Urlaubs in Ägypten die Pyramiden von Giseh gesehen. Ihr beeindruckendes Bild wird auch nach Jahren in den Gedanken präsent sein. Physisch kann man die Pyramiden nicht mitnehmen, aber als ein Bild in der Erinnerung sind sie, auch meilenweit entfernt, immer noch da.

Erinnerungen bilden Räume in der "Parallelwelt". In diese Räume tauchen wir ein, wenn wir in Gedanken versinken.