Manfred KETONGE Ruecker

Klangräume

Bildende kunst und experimentelle Musik

Nominiert für den
Digital Sparks Award 2006

The day I play god

The day I play god

Technische Beschreibung

zwei Computer (Mindestzahl)
zwei bis drei Mischpulte (Mindestzahl)
drei Mikrophone (Kondensatoren)
externe Festplatten
fünf Lautsprecher
Kabel und Verbindungen
ein bis fünf Beamer (für die zusätzliche(n) Videospur(en)
programmierbare Klangeneratoren (Lexicon)

Dies stellt eine unverbindliche Mindestaustattung dar, die ja nach wirtschaftlicher Möglichkeit erweitert werden kann (im Extrem können Besetzungen aller varese´ in hunderten Stimmen möglich sein)
Die technische Umsetzung folgt auch den experimentellen jeweiligen Bedingungen einer Örtlichkeit der Aufführung.




Hardware / Software

Verschiedne Klangräume aus unterschiedlichen Stoffen (Gips, Holz, Kunststoff, Metall, mixed-media) in unterschiedlichen Grössen.
Diese werden in den spezifischen Werkstätten der Akademie und extern erstellt.

Software: meine Computer sind mit mehrspurfähigen Programmen ausgerüstet, welche auch für live-elektronischen Einsatz genutzt werden können. Die Methode der Programmierung lehnt sich an Kombinatorik und graphischer Oberfläche à la max msp an. Zusätzlich werden Klangverbindungen im Studioeinsatz mittels pd-Programmierung
erstellt. Diese Software ist als verwaltendes und kombinierendes Organ eingesetzt um einerseits die sehr große Datenmenge von 0.5 terrabyte zu steuern und andererseits um mit kombinatorisch, kompositorischen Mitteln zu neuen Klangsynthesen zu kommen.

Diese Klangsynthesen sind allesamt auf die physisch, haptischen Räume
ausgelegt (siehe Inhalt)

Anzumerken ist die Selbstverständlichkeit, dass all diese Steuerungen von mir als Individuum ausgeführt werden. Diesen performativen Akt der Darstellung zu betonen ist mir wichtig, da ich als Mensch (ich glaube so nennt man die Kategorie) die Technik zum Mittel für die (noch private) Kunst einsetze.