Dateien
- › Text: Images of the Body in the House of Illusion. M.Fleischmann; W.Strauss. In: Art@Science. C. Sommerer, Wien 1998 [PDF | 194 KB ]
- › Video: Responsive Workbench, 1994 [RealMedia]
- › Video: Responsive Workbench, 1994 [Windows Media]
- › Foto: Responsive Workbench 1994 - Medizinischer Arbeitstisch - Virtuelles Skelett [JPEG | 2 KB ]
- › Foto: Responsive Workbench 1994 - Medizinischer Arbeitstisch - Pulsierendes Herz [JPEG | 11 KB ]
- › Foto: Responsive Workbench 1994 - Cyber-Architektur-Tisch [JPEG | 17 KB ]
- › Foto: Responsive Workbench 1994 - Cyber-Architektur-Tisch mit GMD Gelände um Schloss Birlinghoven [JPEG | 2 KB ]
Kurzbeschreibung
Mit der Responsive Workbench wurden erstmals analoge und digitale Arbeitsweisen verbunden, um eine interaktive 3D-Gestaltungsumgebung zu schaffen. Computergenerierte stereoskopische Bilder werden über ein Projektions- und Spiegelsystem auf das horizontale Display einer Tischoberfläche projiziert und durch Shutter-Brillen beobachtet, um einen Stereoeffekt zu erzeugen. Ein Tracking System misst die Kopfbewegung des Trägers der Brille, so dass dieser die virtuelle Umgebung immer in einem korrekt berechneten Blickwinkel sieht. Datenhandschuhe und ein Stylus sind im System integriert, um mit virtuellen Objekten zu interagieren. Der Benutzer behandelt das virtuelle Szenario des Arbeitstisches wie ein reales und erhält auf Anfrage zusätzliche Informationen vom Rechner. So »schweben« zum Beispiel über einem Tisch virtuelle Objekte, Häuser, Modelle, die mit einem Datenhandschuh umgestaltet und verschoben werden können. Das Konzept der Responsive Workbench stellt eine Alternative zu den bis dahin üblichen Desktop- und Virtual- Reality-Konzepten dar. Imanuel Kant nannte die Hand das externe Gehirn. Die Gesten der Hand in Verbindung mit Steuerung durch Sprache kontrollieren das Geschehen auf der Workbench. Die Sicht des Benutzers und seine Körperbewegung werden über Sensoren abgenommen und gewährleisten eine dynamische Perspektive. Ein Spracherkennungssystem reagiert auf Eingabekommandos, um die Hände für andere Operationen frei zu halten. Die Responsive Workbench verschmilzt Handlung und Darstellung in einer Wahrnehmungsebene und bietet somit eine avancierte Umgebung für Entwurf und Gestaltung mittels digitaler Technologien.
Die Responsive Workbench ist eine Weiterentwicklung des interaktiven Stadtsimulationssystem »Berlin, Cyber City« von Fleischmann & Strauss bei ART+Com in Berlin: http://netzspannung.org/database/cyber-city
KünstlerInnen / AutorInnen
- Wolfgang Strauss, Research Artist, Architect, Concept and Interface Design, GMD Forschungszentrum Informationstechnik (heute Fraunhofer IAIS, MARS - Exploratory Media Lab, Sankt Augustin › Biografie
- Monika Fleischmann, Research Artist, Project Management, GMD Forschungszentrum Informationstechnik (heute Fraunhofer IAIS, MARS - Exploratory Media Lab, Sankt Augustin › Biografie
- Wolfgang Krueger, Physicist, Head of VisWiz Research Group, GMD International German Research Center of Information Technology, Sankt Augustin
MitarbeiterInnen
- Christian A. Bohn, Research Scientist, Software development, GMD Forschungszentrum Informationstechnik, Sankt Augustin
- Jürgen Ziehm, Research Scientist, Software development, GMD Forschungszentrum Informationstechnik, Sankt Augustin
- Gerold Wesche, Research Scientist, Software development, GMD Forschungszentrum Informationstechnik (heute Fraunhofer IAIS - VE) Sankt Augustin
- Bernd Froehlich, Research Scientist, Head of Software development, GMD International German Research Center of Information Technology, Sankt Augustin
Entstehung
Deutschland, 1994
Eingabe des Beitrags
Redaktion netzspannung.org, 03.05.2004
Kategorie
- Forschungsprojekt
Schlagworte
- Themen:
- Wahrnehmung |
- Virtuelle Realität
- Formate:
- Installation |
- interaktiv
Ergänzungen zur Schlagwortliste
- 3D-Design-Environment |
- Interface, Interactive, Workbench |
- Interaction



